BERGAUF, BERGAB
BERGAUF, BERGAB
Regie: Hans Haldimann
Produktionsland, Jahr: CH, 2008
Länge: 101 Min.
Sprache/Untertitel: Schweizerdeutsch
Dokumentarfilm
In Anwesenheit von Regisseur Hans Haldimann und Protagonist:innen
Die Bergbauernfamilie Kempf im Urner Schächental lebt auf drei Höfen in verschiedenen Höhenlagen. Zehnmal im Jahr ziehen sie mit ihrem Vieh um, im Frühling bergwärts, im Herbst talwärts – und im Winter wieder in die Höhe, auf ihren Hof Pfaffen auf 1725 Metern Höhe, um dort das Vieh mit dem Heu zu füttern, das sie während des Sommers an den steilen Hängen geerntet haben. Der Film ist ein nahes Portrait der Familie, zu der auch die Grosseltern und eine Schwester des Bauern gehören. Im Lauf des Jahres kommen Autor und Familie sich näher, und hinter der archaischen Lebensweise werden auch die Probleme der Neuzeit sichtbar, von denen sich die Bauern aber nicht unterkriegen lassen.
Vorstellung und Tickets:
Donnerstag 4. Juni, 15.30 Uhr, Theater Stans
LA PANTHÈRE DES NEIGES
LA PANTHÈRE DES NEIGES
Regie: Marie Amiguet und Vincent Munier
Produktionsland, Jahr: F, 2021
Länge: 92 Min.
Sprache/Untertitel: F/d
Mit: Sylvain Tesson, Vincent Munier
Dokumentarfilm
Im Herzen des tibetischen Hochlands ist die Natur unberührt und von einzigartiger Schönheit. Hier leben wilde Yaks, Wölfe, Tschirus und viele andere Tiere. Der renommierte Naturfotograf Vincent Munier und der Schriftsteller Sylvain Tesson erklimmen die kargen Gipfel auf der Suche nach einem besonders scheuen Lebewesen, dem Schneeleoparden. Die Raubkatze zeigt sich kaum, doch ihr entgeht nichts. So folgen die beiden Abenteurer ihrer Fährte, trotzen der Kälte und warten geduldig auf ihr Erscheinen. Es ist ein äusserst elektrisierender Moment, als das majestätische Tier endlich aus seiner Deckung kommt und die Aufmerksamkeit auf seine Beobachter richtet. Vor ihrem neusten Film LE CHANT DES FORÊTS begeisterte diese einmalige Beobachtung der Schneeleoparden das Kinopublikum.
Vorstellung und Tickets:
Donnerstag 4. Juni, 21. 45 Uhr, Open Air / Höfligarten / Bei schlechter Witterung im Chäslager
ANTOINETTE DANS LES CEVENNES
ANTOINETTE DANS LES CEVENNES
Regie: Caroline Vignal
Produktionsland, Jahr: F, 2020
Länge: 97 Min.
Sprache/Untertitel: F/d
Mit: Laure Calamy, Benjamin Lavernhe, Olivia Côte
Spielfilm
Die junge Lehrerin Antoinette freut sich auf die Sommerferien mit ihrem heimlichen Geliebten Vladimir, dem attraktiven Vater einer ihrer Schülerinnen. Doch daraus wird nichts: Vladimir bucht mit seiner Familie spontan ein Esel-Trekking in den südfranzösischen Cevennen. Kurz entschlossen folgt ihm Antoinette auf den Stevenson-Pfad, mit Strohhut, rosa Rollkoffer und dem Begleit-Esel Patrick. Das störrische Tier fordert ihre ganze Geduld, entpuppt sich aber als guter Zuhörer und führt sie zu völlig neuen, erfrischenden Erkenntnissen über das Leben und die Liebe. Herz- und Bergkino der leichten Art, mit der unvergleichlichen Laure Calamy in der Hauptrolle.
Vorstellung und Tickets:
Freitag 5. Juni, 21.45 Uhr, Open Air / Höfligarten / Bei schlechter Witterung im Chäslager
DIE WIESENBERGER
DIE WIESENBERGER
Regie: Bernard Weber, Martin Schilt
Produktionsland, Jahr: CH, 2012
Länge: 90 Min.
Sprache/Untertitel: Schweizerdeutsch
Mit: Jodlerklub Wiesenberg, Francine Jordi, Polo Hofer
Dokumentarfilm
In Anwesenheit der Regisseure und Protagonisten
Während 20 Jahren pflegten die Wiesenberger dieselben Rituale. Die singenden Bergler trafen sich einmal die Woche in der Kapelle zum gemeinsamen Proben, und sie juizten für Hochzeiten und Geburtstage. Inzwischen steht Ihre Welt Kopf: Ihre CDs stürmen die Hitparaden und sie werden mit Konzertanfragen überhäuft – das Showbusiness lockt. Nun sollen sie auch noch in Shanghai auftreten. Das verlockende Angebot wird zur Zerreissprobe. Ein Wiedersehen mit dem Klassiker über Bergler, die versuchen, zwischen Brauchtum und Showbusiness authentisch zu bleiben.
Vorstellung und Tickets:
Samstag 6. Juni, 20.15 Uhr, Theater Stans
HÖHENFEUER
HÖHENFEUER
Regie: Fredi M. Murer
Produktionsland, Jahr: CH, 1985
Länge: 114 Min.
Sprache: Schweizerdeutsch
Mit: Thomas Nock, Johanna Lier, Jörg Odermatt, Dorothea Moritz, Rolf Illig
Spielfilm
In Anwesenheit von Regisseur Fredi M. Murer
Der taub geborene «Bub» und seine Schwester «Belli» leben mit Mutter und Vater auf einem entlegenen Hof in den Urner Bergen. Der Vater leistet der neuen Zeit bewusst Widerstand: «Eher schlag ich ihn tot, als dass ich ihn in ein Heim gebe». So wird auch Belli nach der Schulzeit Magd im eigenen Haus und Lehrerin ihres kleinen Bruders. Seit früher Kindheit sind die beiden ein unzertrennliches Paar. Sie lieben einander. «Jesses Maria, was hab ich für Kinder», sagt schicksalsergeben die Mutter, als die beiden Dinge tun, die nicht «normal» sind. Hier beginnt erst die Geschichte… Fredi Murers Klassiker bringt ein Wiedersehen mit dem Stanser Jörg Odermatt in der Rolle des Grossvaters.
Vorstellung und Tickets:
Sonntag 7. Juni, 11.00 Uhr, Theater Stans